Was ist Adipositas? Kongress zum Thema Adipositas

Liebe Teilnehmer der DAG-Tagung,

das Organisationsteam, die Kongressorganisation event lab. und ich möchten sich ganz herzlich für Ihre Teilnahme an der DAG-Tagung in Berlin bedanken. Wir hoffen, Sie haben Neues gelernt, sich mit Kollegen und Kolleginnen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Wir bedauern natürlich, dass es aufgrund der hohen Teilnehmerzahl zu Engpässen und kurzfristigen Umstrukturierungen in der Raumbelegung gekommen ist und möchten dies noch einmal entschuldigen.

Insgesamt konnten wir 600 Teilnehmer in Berlin begrüßen, 136 Vorträgen lauschen, 4 Workshops durchführen und 63 Poster begutachten. Allen Referenten gilt unser herzlicher Dank für Ihre tollen wissenschaftlichen Präsentationen.

Die Fotos, die auf der Tagung gemacht wurden, werden wir ab spätestens 26.10. auf der DAG-Seite online stellen und laden Sie herzlich ein, sich diese anzusehen und ggf. herunterzuladen.

Gründe gibt es viele: Meistens ist es aber ungesundes Essen: Pizza und Bier sind die Klassiker als Ursache für Übergewicht.
Gründe gibt es viele: Meistens ist es aber ungesundes Essen: Pizza und Bier sind die Klassiker als Ursache für Übergewicht.

Gesundheitsproblem Übergewicht & Fettleibigkeit

Die OECD (Organization for Economic Cooperation and Development bzw. Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat am 23. September 2010 in Paris gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den OECD-Bericht: „Obesity and the Economics of Prevention: Fit not Fat“ veröffentlicht.

Die Studie untersucht die Ausbreitung der Adipositas anhand aktueller Daten, Trends und Prognosen. Sie verdeutlicht, wie Wirtschaft und Staat in der Vergangenheit zur Entstehung dieser „Epidemie“ beigetragen haben und zeigt Möglichkeiten auf, was sie zur Bekämpfung der Adipositas tun können.

Vergangene Kongresse zum Thema Adipositas

TagungDatumOrtTagungspräsidenten
33. Jahrestagung28.-30.09.2017PotsdamProf. Dr. Petra Warschburger /PD Dr. Susanna Wiegand
32. Jahrestagung17.-19.11.2016Frankfurt am MainProf. Dr. med. Rudolf Weiner
31. Jahrestagung15.-17.10.2015BerlinProf. Dr. Annette Schürmann-Bartsch
30. Jahrestagung21.-22.11.2014LeipzigProf. Dr. med. Wieland Kiess
29. Jahrestagung03.-05.10.2013HannoverProf. Dr. Martina de Zwaan / PD Dr. Stefan Engeli
28. Jahrestagung04.-06.10.2012StuttgartProf. Dr. med. Stephan C. Bischoff
27. Jahrestagung06.-08.11.2011BochumProf. Stephan Herpertz / Prof. Thomas Reinehr
26. Jahrestagung04.-06.11.2010BerlinPD R. Lundershausen / Prof. H.-G. Joost
25. Jahrestagung05.-07.11.2009BerlinProf. A. Hamann
24. Jahrestagung16.-18.10.2008FreiburgProf. A. Berg
23. Jahrestagung18.-20.10.2007MünchenProf. D. Kunze
22. Jahrestagung05.-07.10.2006KölnProf. B. Husemann / Prof. J. Hebebrand
21. Jahrestagung06.-08.10.2005BerlinProf. J. Scholze
20. Jahrestagung07.-09.10.2004HamburgProf. J. Westenhöfer / Prof. M. J. Müller
19. Jahrestagung16.-18.10.2003SalzburgProf. F. Hoppichler / Prof. Y. Schutz /
18. Jahrestagung03.-05.10.2002DresdenProf. S. Fischer / Prof. M. Weck
17. Jahrestagung18.-20.10.2001BremenProf. G. Klose
16. Jahrestagung26.-28.10.2000MünchenProf. J.G. Wechsler / Prof. V. Schuszdiarra
15. Jahrestagung16.-18.09. 1999DüsseldorfProf. H. Hauner
14. Jahrestagung01.-03.10.1998OsnabrückProf. A. Wirth
13. Jahrestagung09.-11.10.1997LeipzigProf. W. Reuter
12. Jahrestagung10.-12.10.1996WürzburgProf. D. Sailer
11. Jahrestagung05.-07.10.1995PotsdamProf. R. Noack
10. Jahrestagung06.-08.10.1994GöttingenProf. V. Pudel
8. Jahrestagung09.-10.10.1992MarburgProf. H. Kaffarnik
7. Jahrestagung03.-05.10.1991HeidelbergProf. H. Kather
6. Jahrestagung11.-13.10.1990HannoverProf. H. Canzler
5. Jahrestagung20.-21.10.1989RegensburgProf. G. Löffler
5. Europ. Kongress10.-12.06.1993Ulm / Neu-UlmProf. H. Ditschuneit / Prof. F.A. Gries /
4. Jahrestagung01.-03.12.1988WienProf. K. Widhalm
3. Jahrestagung29.-31.10.1987MünchenProf. P. Schwandt
2. Jahrestagung04.-06.12.1986DüsseldorfProf. F.A. Gries
1. Jahrestagung06.-07.12.1985Ulm / Neu-UlmProf. H. Ditschuneit
Prof. Hauner / Prof. V. Schusdziarra /
Prof. J.G. Wechsler
Prof. A. Wirth

Statistiken zu Übergewicht und Fettleibigkeit

Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit), d.h. ein Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 Punkten, haben in den letzten Jahren vor allem in den Industrieländern stark zugenommen. Steigende Adipositasraten von weit über 20 Prozent stellen eine schwerwiegende Belastung der nationalen Gesundheitssysteme dar. Die durch Übergewicht verursachten Kosten – neben den direkten Behandlungs- und Arzneimittelkosten müssen auch indirekte Kosten wie Produktionsausfall oder vorzeitige Verrentung berücksichtigt werden – machen schon heute schätzungsweise 5 bis 15 Prozent der gesamten Gesundheitskosten westlicher Industriestaaten aus. Spitzenreiter sind die USA mit einer Adipositasrate von rund 34 Prozent und geschätzten jährlichen Folgekosten von rund 150 bis 200 Milliarden US-Dollar.

Die Statistik zeigt den Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in ausgewählten OECD-Ländern im Zeitraum der Jahre von 1990 bis 2015*. Als fettleibig gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von über 30 Punkten hat. In Finnland betrug der Anteil der erwachsenen Bevölkerung mit Fettleibigkeit im Jahr 2015 rund 24,8 Prozent.
Die Statistik zeigt den Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in ausgewählten OECD-Ländern im Zeitraum der Jahre von 1990 bis 2015*. Als fettleibig gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von über 30 Punkten hat. In Finnland betrug der Anteil der erwachsenen Bevölkerung mit Fettleibigkeit im Jahr 2015 rund 24,8 Prozent.
Die Statistik zeigt den prognostizierten Anteil adipöser Erwachsener in ausgewählten Ländern nach Geschlecht im Jahr 2025. Als fettleibig oder adipös gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von über 30 Punkten hat*. Laut den Experten der NCD Risk Factor Collaboration (NCD-RisC) könnte der Anteil von adiöpsen Frauen in Mexiko bis zum Jahr 2025 auf rund 40,6 Prozent steigen.
Die Statistik zeigt den prognostizierten Anteil adipöser Erwachsener in ausgewählten Ländern nach Geschlecht im Jahr 2025. Als fettleibig oder adipös gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von über 30 Punkten hat*. Laut den Experten der NCD Risk Factor Collaboration (NCD-RisC) könnte der Anteil von adiöpsen Frauen in Mexiko bis zum Jahr 2025 auf rund 40,6 Prozent steigen.